Internetgeschichte

Das Internet und seine Dienste, Fluch oder Segen, Science Fiction oder Gegenwart?

Die Welt ändert sich momentan derartig rasant, dass die meisten Menschen das Gefühl haben, gar nicht mehr schritt halten zu können. Der grösste Motor hierfür ist derzeit das Internet und die Entwicklung seiner Dienste. Veränderungen gehören selbstverständlich zum Leben dazu, wieviel verträgt der Mensch jedoch davon? Die Lebensweise in der heutigen Gesellschaft hat zu keinem Zeitpunkt solch gravierende Neuerungen erfahren wie durch den unaufhaltsamen Siegeszug des Internets.

Hätten Sie zu dem Zeitpunkt daran geglaubt, dass Sie einmal ohne Schur und völlig mobil in der ganzen Welt telefonieren können, als der Fernsprecher mit fester Wählscheibe in Ihrer Diele aufgestellt wurde? Die Zahl der Benutzer, welche das Internet zum Telefonieren (Voice over IP) wählen, steigt stetig an und hat heute bereits die 100 Mio.-Grenze überschritten. Hierbei ersetzt eine stabile Bildtelefonie bis hin zu Telefonkonferenzen auf kostenloser Basis (ausgeommen die Anschluss- sowie Vermittlungs- oder Paketgebühren für das Internet) über Anbieter wie z. B. Skype den üblichen privaten oder auch geschäftlichen, klassischen Telefonanschluss. Analysten zufolge wird erwartet, dass dieser in den nächsten Jahren völlig ausgedient hat. Der kometenhafte Aufstieg der Mobiltelefone ist nicht lediglich auf die Miniaturisierung der Geräte oder zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie Kamera und Spiele zurückzuführen. Gerade durch die Anbindung der Endgeräte über das WWW ans Internet sind die hohen Verkaufszahlen von Smartphones und PDA's zu erklären. So gingen allein in Deutschland von November 2007 bis Ende 2009 über 1,5 Millionen iPhones der Firma Apple über die Ladentische der Deutschen Telekom. Die Hauptgründe sind eine starke Privatkundennachfrage und interessante Angebote der Hersteller gewesen. Im ganzen Jahr 2009 konnten knapp 174 Millionen Smartphones abgesetzt werden.

Hätten Sie zu dem Zeitpunkt daran geglaubt, als es erstmals neben dem klassischen Warenhaus einen Katalog und die Möglichkeit der Bestellung per Post gab, dass in der heutigen Zeit über das Internet der Warenverhehr von Dingen des täglichen Lebens abgewickelt wird? Es ist traurig genug, dass Traditionsunternehmen wie Quelle oder Karstadt ihre Pforten schliessen. Dies ist in erster Linie dem elektronischen Handel (oder e-Shopping) allein geschuldet. Will ein Unternehmen am heutigen Markt bestehen, so bietet es seine Dienstleistungen und Waren vor allem auch über das Internet an. Dies gilt in allen Kombinationen für Verbraucher, ebenso wie Unternehmen und Regierungen (Administrationen). Früher besuchten die Leute Flohmärkte, um ihre "Schätze" zu handeln. Dies ist nur noch etwas für Nostalgiker, jeder andere bedient sich Online-Plattformen wie ebay. Verbraucher bieten ihre Dienstleistungen für Unternehmen auf speziellen Online-Portalen wie z.B. My-Hammer oder quotatis an. Unternehmen bauen eigene Online-Verkaufswelten wie Otto oder Amazone, andere betreiben ihr Geschäft mit Hilfe der Online-Verkaufsseite, ihrer Homepage. Interessant hierzu sind die Online-Shopping-Umsätze für das Jahr 2007: in den USA wurde für mehr als 250 Milliarden Dollar eingekauft, in Europa sogar über 600 Milliarden Dollar, davon alleine in Deutschland etwa 75 Milliarden Dollar bei einer Teilnahmequote von über 70% aller Internet-Nutzer.

Hätten Sie es jemals für möglich gehalten, dass sämtliche Informationen weltweit und umsonst abrufen sind, als Sie für 2670,-- € die Ikone des deutschen Bildungsbürgertums und gut zwei Meter Raum einnehmende große Brockhaus- Enzyklopädie bestellt haben? Mit der aktuellen 21. Auflage wurde am 11. Februar 2008 die weitere Herausgabe eingestellt. Selbiges gilt auch für das gute alte Meyer's Lexikon. Zu gross ist nach Angaben des Verlages der Druck durch die kostenlose digitale Konkurrenz im Internet, den sogenannten Wiki's geworden. Bekannteste Beispiele sind die freie Enzyklopädie Wikipedia oder freie Wörterbücher wie LEO.

Hätten Sie es jemals für möglich gehalten, dass nach ihrem Kauf von der guten alten Schellackplatte, Cassette und CD, eine weitere Miniaturisierung der Abspielgeräte sowie Datenträger stattfinden würde? Plattenspieler und Cassetten- Recorder, Tape- Decks und CD-Spieler, sie alle verschwinden aus den Regalen zu Hause. Der DJ benutzt keine Platten mehr, sondern bringt eine streichholzschachtelgrosse Festplatte mit an seinen Arbeitsplatz. Musik- Interpreten verdienen ihr Geld heute nicht mehr mit dem Verkauf einer LP, sondern mit dem Merchandising und der Tournee. Alle diese Veränderungen sind auf das Konsumentenverhalten durch das Internet zurückzuführen. Beeindruckend hierzu sind folgende Zahlen: Musik aus dem Internet ist gefragt wie nie zuvor. Im Jahr 2008 haben die Deutschen Songs und Musikalben im Wert von 80 Millionen € auf ihre PCs heruntergeladen – 34 Prozent mehr als in 2007. 40 Millionen Mal haben die Deutschen einen Song oder ein Album im Internet gekauft und heruntergeladen. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Hätten Sie es jemals für möglich gehalten, dass Sie nach einem erfolgreichen Flirt beim Tanztee, in der Disko, der Kneipe oder bei Kulturveranstaltungen eine andere Form der Partnervermittlung oder Kennenlern- Börse besuchen würden um ein Gemeinschaftsgefühl zu erleben? Als jüngste Entwicklung des Internet ist hier das sog. Web 2.0 zu nennen. Als Web 2.0 wird allgemeinhin der Teil des Internet bezeichnet, den soziale Netzwerke ( Social Communities ) bilden. In diesen Gemeinschaften kommunizieren meist mehrere Millionen Nutzer oder User. Diese können Inhalte selbst hinzufügen und ändern, wodurch die Masse an Informationen stetig wächst. Die Interaktivität, der direkte Austausch und die eigenen Ge- staltungsmöglichkeiten im WWW sind Dinge, nach denen der moderne Mensch verlangt. Durch die wenige Zeit ausserhalb des Berufes und dem Umstand, dass fast jeder an jedem Ort zu jeder Zeit online zu erreichen ist, wird nach neuen Formen der Sozialen Netzweke gesucht. Sind Partnervermittlungen über das Internet bereits äusserst beliebt und erfolgreich, werden neue Online-Communities wie Facebook, Xing oder studiVZ besucht und ersetzen zum Teil die herkömmliche Form von Gesellschaft. Dass neben dem Austausch via Internet in sogenannten Blogs oder Chats, aber auch in weltweiten Computerspielen wie World Of Warcraft, oder ganze Parallelwelten wie in Second Life entstehen, mag für viele vielleicht beängstigend, mindestens jedoch befremdlich wirken.

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