Die BDP GmbH und das WWW

Das Internet - eine beispiellose Karriere von der Idee zum Welterfolg

Um die heutige Rolle und Bedeutung des Internets in der Medienlandschaft verstehen und nachvollziehen zu können, ist es hilfreich, sich seiner Entstehungsgeschichte anzunehmen. Mediengeschichtlich ist das Internet eine einmalige, beispiellose Entwicklung, welche sich im Gegensatz zu Medien wie Buchdruck, Rundfunk oder Fernsehen ständig von innen heraus erneuert.

Die Ursprünge des heutigen Internets gehen genaugenommen auf die Zeit des Kalten Krieges zurück: die USA beschlossen damals, erschrocken über den Fortschritt der Wissenschaft in der UdSSR, welche im Jahr 1957 Sputnik, den ersten künstlichen Satelliten ins All schoss, die Forschungs- und Entwicklungspolitik grundsätzlich zu verändern. Der Hintergrund zur Entwicklung des Internets war die militärische Forderung Amerikas in den 60er Jahren, ein Kommunikationsnetzwerk von Rechnern zu schaffen, welches absolut ausfallsicher war. Als Lösung dafür kam nur ein elektronisches Datennetz im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) in Frage. 1966 wurde die Idee verfolgt, alle 4 an verschiedenen Universitäten stehenden Computer miteinander zu einem Netz zu verbinden. Nur drei Jahre später waren es bereits 40 Rechner, die Idee vom Internet als Netz der Netze war geboren. Die Bezeichnung für das Wort "Internet" kommt von "Inter" für zwischen oder verknüpfend.

Aus Sicherheitsgründen wurde 1983 das bisherige ARPANET in das militärische MILNET und das nun rein wissenschaftliche ARPANET aufgeteilt. Im Laufe der 80er Jahre nahm die Zahl der angeschlossenen Rechner im zivilen und wissenschaftlichen Teil des neuen ARPANET sprunghaft zu. Es entstand buchstäblich ein Netz der Netze. Bald bürgerte sich der Name "Internet" ein und so verschwand die Bezeichnung "ARPANET" am Ende der 80er Jahre. Was wir heute mit "Internet" bezeichnen, ist genau genommen nicht ein einziges, homogenes Netz, sondern der Zusammenschluss von vielen kleinen, nationalen, territorialen und auch organisatorisch eigenständigen Netzwerken. Diese besitzen alle eine Anbindung an die Internet-Backbones und bilden somit einen Teil des Gesamtnetzes.

Die heute wichtigste Anwendung im Internet ist das World Wide Web (WWW), welches dem Internet zu seinem weltweiten Durchbruch verhalf und von Tim Berners-Lee am CERN in Genf ab 1989 entwickelt wurde. Fast zeitgleich öffnete 1991 das NSFNET den Zugang zum Internet für private und kommerzielle Nutzer. Die rasende Verbreitung des Internets außerhalb der akademischen Welt begann. Innerhalb der Jahre 1991 bis 1993 verdoppelte sich die Zahl der Rechner, welche an das Internet angeschlossen wurden, von 600.000 auf 1,3 Mio. weiter stetig, bis zum Börsencrash im Jahre 2000 durch das Platzen der sogenannten Dot.Com Blase der New Economy. Obwohl hierdurch das rasante Wachstum des Internets kurzfristig abgebremst wurde, geht sein Vormarsch zur Informationsquelle Nr. 1 in der Gesellschaft ungebrochen weiter.

Welchen Stellenwert das Internet heutzutage in unserer Gesellschaft hat, verdeutlicht die Tatsache, dass bereits 2005 in Deutschland mehr Strom für den Betrieb der Internet-Infrastruktur verbraucht wurde, als für die landesweite Beleuchtung.

Mitte 2009 lagen in Deutschland bei der zuständigen Vergabestelle für Domänenamen DENIC bereits über 13 Mio. Registrierungen vor, in der Schweiz bei SWITCH immerhin schon über 1 Mio.

Das Internet hat sich in den vergangenen 40 Jahren zu einem universellen Kommunikationsmedium entwickelt und wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Heute kann die Anzahl der an das Internet angeschlossenen Computer nur noch grob geschätzt werden. Die Zahl von 1 Mrd. dürfte aber schon lange überschritten sein. Das Internet wird in absehbarer Zeit die grundlegende Infrastruktur für jegliche Art der Kommunikation darstellen. Die Entwicklung des Internets wurde und wird maßgeblich durch die akademische Forschung beeinflusst. In der Zukunft ist vor allem eine verstärkte Einbindung von drahtlos kommunizierenden Endsystemen zu erwarten.

Die technische Entwicklung wird bei weitem nicht so rasend fortschreiten, wie es in der Öffentlichkeit oft dargestellt wird. Viele Entwicklungen aus dem Bereich der Kommunikation erreichen erst 5–10 Jahre oder sogar noch später nach ihrer Erfindung in wissenschaftlichen Einrichtungen eine weite, kommerzielle Vermarktung.

Neben der Zahl der ans Internet angeschlossenen Computer und Länder wächst auch die der angebotenen Dienste stetig mit. Die Dienste reichen heutzutage bis hin zu folgenden Anwendungen:

  • Textinformationen oder Multimedia-Informationen abrufen: World Wide Web (kurz WWW)
  • elektronische Post versenden und empfangen (Electronic Mail, kurz E-Mail)
  • mit anderen Anwendern zeitsynchron oder zeitversetzt kommunizieren: Chat (auch IRC), Usenet (auch NetNews) und Mailing-Listen mit anderen Leuten mit und ohne Bildübertragung telefonieren: Internet- Telefonie (auch VoIP)
  • nach Web-Informationen (mit Suchmaschinen), Dateien (Archie) oder E-Mail-Adressen (finger, whois, netfind, ...) suchen
  • eigene Seiten mit Informationen, Grafiken, Sounds sowie Werbung über das Web publizieren und anderen zugänglich machen
  • Produkte und Dienstleistungen in virtuellen Online-Shops kaufen, ersteigern, verkaufen oder versteigern

Vor allem das World Wide Web hat das Internet in den letzten Jahren so richtig populär gemacht, weil es Informationen reich bebildert und mit Multimedia-Einbindungen ins Haus liefert und sich zudem leicht handhaben lässt.

Das World Wide Web dürfte - neben E-Mail - der vermutlich gängigste der Allgemeinheit bekannten Dienste des Internets sein, sofern man nicht fälschlicherweise E-Mails dem World Wide Web zuordnet.

Auch wenn die Entwicklung des World Wide Web zunächst quälend langsam erschien, im März 1993 machte das Web gerade 0,1 Prozent des Internetverkehrs aus, im Dezember 1993 waren es dann 2,5 Prozent, seit dem Juni 2000 sind es jedoch nahezu 100 Prozent. Seine Geschichte hat somit erstaunliche Parallelen zu der Internet-Geschichte selbst. Ohne das Internet und seinen Dienst WWW wird das Leben in der heutigen Zeit nicht mehr auskommen. Dass es sich nicht lediglich um Trends handelt, hat die Vergangenheit bereits gezeigt und wird die Zukunft weiter unter Beweis stellen.

Stadtinformation.de

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Internetgeschichte

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